Bei sonnigem und nicht zu heißem Wetter trafen sich 16 motivierte und gut gelaunte Wanderer zur Fahrt nach Immendingen. Unsere Tour begann mit einer Führung an der Donauversinkung. Die Mitarbeiterin vom Tourismus Tuttlingen erklärte uns informativ und mit Witz die Geologie und Besonderheiten.
Wir erfuhren z. B., dass es seit dem 19. Jahrhundert Streitigkeiten um das Wasser der Donau (z. B. wegen der Wasserkraftwerke) gegeben hat. Am Wanderweg entlang des Ufers konnten wir sehen, dass das Wasser immer weniger wird, weil es über Versinkungslöcher in den Karst nach unten versinkt. Dabei überschreitet es unterirdisch die Wasserscheide und kommt dann am Aachtopf als Rheinzufluss wieder zutage. Nur im Frühling (Schneeschmelze) und bei Hochwasser gibt es genügend Wasser, das dann ins Schwarze Meer mündet. Nach der Führung gingen wir im trockenen Flussbett weiter bis zum Ausstieg am Viadukt. Dann wanderten wir auf gut ausgeschilderten Wegen stetig bergauf. Mit Sicht auf die Alpen machten wir eine gemütliche Vesperpause. Weiter ging es Richtung Höwenegg. Als Überraschung gab es unterwegs an der Dachsmühle Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis, wo man sich über unseren kleinen Überfall sehr gefreut hat. Das nächste Highlight war der ehemalige Basaltkegel Höwenegg. Nach dem Basaltabbau, der 1979 endete, bildete sich mit Grund- und Regenwasser der Kratersee. Über sonnige und schattige Wege, insgesamt 13 km, ging es nach einem gelungenen Tag nach Hause. KHL



