Über ogredakteur1ofterdingen

Ich bin in Ofterdingen bis zu meinem 20. Lebensjahr aufgewachsen. Danach bin aus befuflichen Gründen in Calmbach/Schwarzw. und fast 40 Jahre im Schwäbischen Wald beschäftigt gewesen. 2011 bin ich nach Ofterdingen zurückgekommen wo ich seit 1957 Mitglied der Ortsgruppe bin uns seit 2 Jahren aktiv mitarbeite.

Naturkundliche Wanderung am 10.05.2026 am Hirschauer Berg.

Naturkundliche Wanderung am 10.05.2026 am Hirschauer Berg.

Der Hirschauer Berg

Die Futteresparsette

Bocksriemenzunge

Der Spitzberg ist ein freistehender Bergrücken zwischen dem Neckar- und dem Ammertal. Er erstreckt sich über eine Länge von etwa acht Kilometern westlich von Tübingen bis zum Wurmlinger Kapellenberg. Oberhalb des Tübinger Ortsteils Hirschau trägt der Hang auch den Namen Hirschauer Berg. Am Sonntag 10.05. führte uns Werner Fritz durch dieses Stück beeindruckender Natur. Wir starteten unsere botanische Rundwanderung oberhalb der Kelter in Hirschau. Auf guten Wegen ging es stetig bergan, im Blick immer wieder die Wurmlinger Kapelle und das Neckartal. Im unteren Bereich führte unser Weg an blühenden Wiesen vorbei. Glatthafergras, große Flächen der rosa Futteresparsette, Färberwaid, Bocksriemenzungen

Alte Wengertmäuerle – ein hervorragendes Biotop für Eidechsen.

Orchideen, Helmknabenkraut, echter Haarstrang und vieles mehr konnte uns Herr Fritz zeigen und erklären. Mit zunehmender Höhe wurden die Wiesen von Halbtrockenrasen abgelöst und auch die landwirtschaftliche Bepflanzung änderte sich. Wir sahen sowohl  neu angelegte als auch aufgelassene Weinberge, alte überwachsene Steinmauern, in denen Eidechsen wuselten und wieder neu aufgebaute Mauern,

Wanderführer Herr Fritz erläutert und erklärt.

Auf halber Höhe erklärte uns Herr Fritz die Geschichte und die Geologie des Gebietes, das seit 1980 Naturschutzgebiet ist. Der steile Südhang heizt sich bei Sonneneinstrahlung besonders stark auf und bildet eine Wärmeinsel im Neckartal. Deshalb konnten sich hier besonders angepasste Pflanzen und Tiere ansiedeln. Der Klimawandel ist auch hier sichtbar. Insgesamt war es ein sehr interessanter und angenehmer Nachmittag, der uns die Vielfalt und Verschiedenartigkeit unserer heimischen Natur gezeigt hat. Vielen Dank an Herrn Fritz. CL

Wanderung durch die Streuobstwiesen bei Gomaringen am 19.04.26

19.04.2026. Wanderung durch die Streuobstwiesen bei Gomaringen.

Um 13:30 Uhr startete unsere Wanderung bei der Kulturhalle in Gomaringen. Gomaringen liegt wie auch Ofterdingen im schwäbischen Streuobstparadies. Hierbei handelt es sich um eine Kulturlandschaft, die durch die Bewirtschaftung von Menschen entstanden ist. Normalerweise wäre hier sonst Wald. Ab dem 19. Jahrhundert wurden hauptsächlich Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen gepflanzt, die gut zum Klima der Region passen.

Treffpunkt am Wanderparkplatz.

Taubenkirsche in voller Blüte – im Hintergrund.

Zuerst gingen wir am Ortstrand entlang, dann bogen wir auf einen Feldweg ein und waren mittendrin im Streuobstparadies mit seinen blühenden Obstbäumen. Die Hochzeitswiese war an der Beschilderung an den Bäumen gut zu erkennen. Im März 2014 wurde sie vom Obst- und Gartenbauverein wieder reaktiviert. Seit dieser Zeit können Brautpaare hier einen Obst- oder Nussbaum pflanzen. Nun ging es leicht bergauf, bevor wir auf einem schmalen Wanderweg in den Wald einbogen. Wir folgten ein Stück dem Erdmannsbach und kamen später am Buchbach vorbei. Das Wetter hielt und die Sonne schien durch das frische Grün der Laubbäume. Am Wegrand sahen wir die ersten Maiglöckchen, die Blätter des Waldmeisters, die dicken Blätter des Bärlauchs. Auf guten Forstwegen ging es weiter, bis wir auf die Verbindungsstraße von Gomaringen nach Bronnweiler kamen. Auf der Gegenüberliegenden Straßenseite befand sich früher eine Schleifmühle. Schleifmühlen dienten zum Sägen und Schleifen von Natursteinen, wodurch z. B. Werkstoffe erstellt und Werkzeuge geschliffen wurden. Heute steht hier nur noch ein Wohnhaus. Früher befand sich hier auch die Trasse einer privaten Bahnlinie, die „Someschell“. Vom Samenhandelsdorf Gönningen führte die 16,5 km lange Strecke über Gomaringen nach Reutlingen. Von dort aus ging die Ware weiter in die ganze Welt. Statt der Eisenbahnschienen gibt es jetzt einen Radweg. Nach dieser geschichtlichen Einlage machten wir uns wieder auf den Weg. Am Waldrand blühten die Traubenkirschen, im Volksmund „Maien“ genannt.

An der Grillstelle mit Blick auf Gomaringen.

Und noch einmal bewunderten wir blühende Obstbäume, bevor wir beim Schützenhaus ankamen. Mit Salaten, Fleisch und Würsten vom offenen Feuer wurden wir reichlich bewirtet. Nach erholsamer Rast genossen wir den schönen Blick auf Gomaringen, bevor wir zurück zum Parkplatz gingen.

Es war wieder einmal eine abwechslungsreiche und informative Wanderung in guter Gesellschaft gewesen. 23 Wanderer waren dabei. Vielen Dank an den Wanderführer Günter Müller. CL

Von Lauffen durchs Felsenmeer am 22.03.26

Durch Buchenwälder und Felsbrocken.

Am Sonntag starteten 20 Teilnehmer(innen) vom Parkplatz in Albstadt-Laufen um 13.30 Uhr die Wanderung durch das Felsenmeer hoch nach Burgfelden.Von dort ging es zu dem herrlichen Aussichtspunkt Böllat und wieder zurück nach Burgfelden. Wer wollte konnte auf der Terrasse des Bergcafè eine Tasse Kaffee in der Sonne genießen.Weiter

Beeindruckende Felsen.

ging es über einen bewaldeten Grat zuerst hinunter und dann steil hinauf zurBurgruine Schalksburg mit einem Aussichtsturm. Von dort erfolgte der Abstieg zum Parkplatz in Laufen.Beeindruckend waren die Felsformationen im Felsenmeer.

Die oft unscheinbaren Leberblümchen in Blüte.

Am Wegesrand wunderschön Buschwindröschen, Waldrebe, Huflattich, Lungenkraut und blaue Leberblumen.Genießen konnte man vom Böllat den Ausblick auf den Gräbelesberg aufs Hörnle und den Lochenstein sowie den Plettenberg mit seinem markanten Turm.Gutes Wanderwetter herrschte am vergangenen Sonntag als 20 Wanderer/innen am Parkplatz in Albstadt-Laufen die Wanderung durch das Felsenmeer hinauf nach Burgfelden antraten. Über Burgfelden weiter zum herrlichen Aussichtspunkt Böllat und wieder zurück. Wer wollte konnte auf der Terasse des Bergcafés ein Tasse Kaffee in der Sonne genießen. Über einen bewaldeten Grat führte der Weg erst bergab um dann steil bergauf zur Schalksburg zu führen. Von der Schalksburg aus führte der Rückweg zum Parkplatz Laufen. ge

Bildvortrag „Madeira“ von Gerhard Freitag

Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Ofterdingen hat zum Bildvortrag „Madeira“ in den Festsaal der Zehntscheuer eingeladen. Über 40 Personen haben den Weg gefunden und waren sehr angetan vom Vortrag, der die Atlantikinsel Madeira in allen Facetten zeigte. Wilde Strände und schroffe steile Küstenlinien im Norden, tropisch feuchte Wälder in tief eingeschnittenen Schluchten mit sensationellen Wasserfällen, waren wie die trockene Hochebene mit uralten Lorbeerbäumen Themen des Vortrags. Die Südküste zeigte dann Dörfer und Städte mit Weinbergen, Bananenplantagen sowie deren farbenfrohe Feste im Jahresablauf. Im 15. Jahrh. von den Portugiesen entdeckt und vereinnahmt gehört die Insel bis zum heutigen Tag zu Portugal. Der Vortragende Herr Gerhard Freitag verstand es mit sehr gutem Hintergrundwissen den Vortrag unterhaltsam zu gestalten. wg

Gerhard Freitag war gerne bereit Fragen der Besucher zu beantworten.

Rund um Pfrondorf am Fasnet-Sonntag

Am Nachmittag des 15.02.26 sind wir mit 19 Wanderern nach Pfrondorf zum Teffpunkt Gasthaus Albblick  gefahren. Dort wurden wir von unserem ortskundigen Wanderführer Armin Fleck erwartet. Wegen der Regenfälle der letzten Tage hat er für uns eine schöne Rundwanderung auf meist geteerten Spazierwegen um Pfrondorf ausgesucht. Zwar war der Horizont teilweise mit Wolken bedeckt, aber wir konnten von der Burg Hohen Zollern über den Roßberg bis zum Hohen Neuffen den ganzen nördlichen Albtrauf erkennen.

Nach ca. 2,5 Stunden konnten wir die angenehme Wanderung, ohne nass zu werden, im Gasthaus Albblick ausklingen lassen. FM

Hauptversammlung 2026 der Ortsgruppe Ofterdingen im Schwäb. Albverein

Pünktlich um 19:30 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Manfred Lutz die Versammlung, die von erfreulichen 29 Personen besucht war, eröffnen.

Gut besuchte Hauptversammlung 2026

Der Vorstand konnte in seinem Bericht vermelden, dass die Mitgliederzahl konstant geblieben ist. Es gab Neueintritte und einen Todesfall. Für unser langjähriges Mitglied Franz Heuberger erhob sich die Versammlung zum Gedenken. Der Vorstand bedankte sich bei allen, die aktiv im Verein in verschiedenen Funktionen mitarbeiten für die gute Zusammenarbeit. Nicht vergessen waren auch die vielen Kuchenspenderinnen des vergangenen Jahres.

Die Schriftführerin Carmen Leipp berichtete von den abgehaltenen 3 Ausschußsitzungen, und der Kassier Thomas Zenker stellte in seinem Bericht fest, dass die Kasse zum 31.12. lediglich 12,- € weniger als im Vorjahr enthält. Anschließend konnten die Kassenprüfer der Kasse eine solide und übersichtliche Kassenführung bestätigen.

Der Wanderwart Fritz Mehl berichtete, dass alle geplanten Wanderungen durchgeführt werden konnten.

Die Entlastung der Vorstandschaft wurde durch BM Wagner vorgeschlagen, und von der Versammlung einstimmig erteilt.

Der erste Vorsitzende Manfred Lutz bedankt sich bei Hermann Birkenmeier für die langjährige Arbeit für den Verein.

Nachdem Hermann Birkenmeier nach langjähriger Tägtigkeit als Vorstand und 2. Vorstand sein Amt zurückgab waren Neuwahlen notwendig. Gewählt wurde der 2. Vorstand, der Kassier, der Wegwart und  2 Beisitzern*innen. Als Wahlleiter fungierte BM Wagner. Gewählt zur 2. Vorsitzenden wurden Sonja Luz, der Kassier blieb Thomas Zenker, zum Wegwart wurde Karl-Heinz Leipp und die beiden Beisitzer*innen wurden mit Heiderose Wendel und Paul Holz alle einstimmig gewählt.

Das Versper wird serviert und alle greifen zu.

Der Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ wurde mit einem kleinen Versper und Getränken ausgefüllt, das an den Tischen serviert wurde.

Anschließende erläuterte Fritz Mehl den Wanderplan 2026 und konnte mitteilen, dass für die Markungswanderung Herr Hans-Dieter Wagner gewonnen werden konnte.

Zum Abschluß trug Hermann Birkenmaier ein Gebet von Theresa v. Avila vor, das Gott bat im Alter weise zu werden, um zu erkennen, dass man nicht die oder der Wichtigste sei.

 

Dreikönigswanderung zur Nagelshütte

Winterlandschaft mit Blick auf die Albberge

Nach Schneefall am Morgen und bei Minusgraden war unsere fast schon traditionelle Wanderung zur Nagelshütte am Dreikönigstag sehr winterlich – und mit teilweisem Sonnenschein super schön.

An der Nagelshütte angekommen.

Mit leicht geänderter Streckenführung über einen Feldweg in den verschneiten Wald sind wir, vorbei an der großen Tanne im Büchle und den neu gestalteten Holzfiguren am Büchlesweg, nach ca. 75 Minuten am Lagerfeuer angekommen.

Dort waren die über 50 Teilnehmer begeistert und ließen sich beim Grillen die Roten Würste

Das Grillen der Roten erfreute sich großen Zuspruchs.

und das Apfelbrot sowie Glühwein und Punsch, von der Familie Birkenmaier in bewährter Manier bereitgestellt, sehr gerne schmecken. Auch im nächsten Jahr wird der Albverein diese beliebte Jahresanfangswanderung wieder anbieten.

Spieleabend und Unterhaltung in netter Gesellschaft.

Die Ortsgruppe des schwäbischen Albvereins bietet ab November 2025 einen monatlichen Spieleabend an. Gespielt werden Gesellschaftsspiele und Kartenspiele. Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden.
Treffpunkt: Schützenhaus Ofterdingen, Mössingerstr. 21, (hinter dem Sportheim).
Wann: Jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr.
Wer: Alle die gerne spielen oder auch einfach dabei sein möchten.
Der erste Termin ist der 13. November. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.    Wer abgeholt werden möchte meldet sich bei Fritz Mehl. Tel. 07473/21451.

Wanderung im Donautal am 14.09.25

Am 14.September machte sich 16 Wanderer zu einer Runde um den fürstlichen Park Inzigkofen auf. Zunächst bei etwas leichtem Regen klarte das Wetter jedoch wenig später auf. Die Wanderung führte uns zum Amalienfelsen, der einen schönen Ausblick auf die Donau mit der Hängebrücke bietet. Dann überquerten wir die Donau und stiegen zur Eremitage mit der Meinradskapelle auf. Weiter ging es über die Bahnbrücke zum „Gespaltenen Fels“, zum „Erratischen Block“ und bis zur Ruine „Gebrochen Gutenstein“. Von dort aus der Abstieg zurück in der fürstlichen Park zu den Inzigkofener Grotten mit dem Felsentor. Dann zurück übers Känzle und der imposanten Teufelsbrücke zum Ausgangspunkt unserer Runde. Zum Abschluss kehrten wir im Parkstüble Inzigkofen ein.

Durch die schon herbstliche Lindenalle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Hängebrücke an andere Ufer der Donau.

Blick zum gebrochenen Fels über der Donau.

Die Teufelsbrücke.

Die Wandergruppe in der Grotte bei Inzighofen.

Firstwaldwanderung am 23.03.

Was das Wetter betraf sah es schlecht aus für unsere Firstwaldwanderung am vergangenen Sonntag.

Am Ausgangspunkt prasselte der Regen auf die 14 köpfige Wandergruppe, doch wunderbareirweise war nach wenigen Wandermetern das Ganze schon vorbei. Der Einstieg in die Wanderung führte steil bergan auf teilweise glitschichem Untergrund.

Auf der Ebene des Firstbergs bei den Gebäuden der Bodenseewasserversorgung und am Schloßbuckel auf dem die Burg First aus dem 12. Jahrh. stand boten sich herrliche Ausblicke auf die gegenüber liegenden Albberge Bol- Filsen- Farren- und Roßberg und die Orte Öschingen und Talheim. Ganz klein schaute sogar die Salmendinger Kapelle über die Waldgipfel in der Ferne. Durch schöne Buchen-Eichenwälder führte der Weg weiter zur „Dicken Eiche“ einem verschwundenen ca. 700 jährigen Traubeneichen-Koloss, der im 19. Jahrh. bei einem Gewitter zusammenbrach, und von dem heute nichts mehr als ein kleines Holzstück an der Infotafel übrig ist.

Auf dem Rückweg durchs Nehrener Kirschenfeld

Weiter über das schmale Jägerwegle hinaus an den Nordrand des Waldes, wo entlang des Weges, die Bäume des Jahres der letzten 30 Jahre zu sehen sind. Einige mussten neu gepflanzt werden andere haben sich gut entwickelt. Die Bestimmung ohne Laub ist anspruchsvoll, doch helfen die Hinweisschilder auch dem Unkundigen die Baumarten zu erkennen. Nach einer Einkehr führte der Weg durch das Nehrener Kirschenfeld zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die Wanderung wurde von Carmen Leipp gekonnt geführt und sehr gut vorbereitet.

 

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