Naturkundliche Wanderung am 10.05.2026 am Hirschauer Berg.

Naturkundliche Wanderung am 10.05.2026 am Hirschauer Berg.

Der Hirschauer Berg

Die Futteresparsette

Bocksriemenzunge

Der Spitzberg ist ein freistehender Bergrücken zwischen dem Neckar- und dem Ammertal. Er erstreckt sich über eine Länge von etwa acht Kilometern westlich von Tübingen bis zum Wurmlinger Kapellenberg. Oberhalb des Tübinger Ortsteils Hirschau trägt der Hang auch den Namen Hirschauer Berg. Am Sonntag 10.05. führte uns Werner Fritz durch dieses Stück beeindruckender Natur. Wir starteten unsere botanische Rundwanderung oberhalb der Kelter in Hirschau. Auf guten Wegen ging es stetig bergan, im Blick immer wieder die Wurmlinger Kapelle und das Neckartal. Im unteren Bereich führte unser Weg an blühenden Wiesen vorbei. Glatthafergras, große Flächen der rosa Futteresparsette, Färberwaid, Bocksriemenzungen

Alte Wengertmäuerle – ein hervorragendes Biotop für Eidechsen.

Orchideen, Helmknabenkraut, echter Haarstrang und vieles mehr konnte uns Herr Fritz zeigen und erklären. Mit zunehmender Höhe wurden die Wiesen von Halbtrockenrasen abgelöst und auch die landwirtschaftliche Bepflanzung änderte sich. Wir sahen sowohl  neu angelegte als auch aufgelassene Weinberge, alte überwachsene Steinmauern, in denen Eidechsen wuselten und wieder neu aufgebaute Mauern,

Wanderführer Herr Fritz erläutert und erklärt.

Auf halber Höhe erklärte uns Herr Fritz die Geschichte und die Geologie des Gebietes, das seit 1980 Naturschutzgebiet ist. Der steile Südhang heizt sich bei Sonneneinstrahlung besonders stark auf und bildet eine Wärmeinsel im Neckartal. Deshalb konnten sich hier besonders angepasste Pflanzen und Tiere ansiedeln. Der Klimawandel ist auch hier sichtbar. Insgesamt war es ein sehr interessanter und angenehmer Nachmittag, der uns die Vielfalt und Verschiedenartigkeit unserer heimischen Natur gezeigt hat. Vielen Dank an Herrn Fritz. CL

Wanderung durch die Streuobstwiesen bei Gomaringen am 19.04.26

19.04.2026. Wanderung durch die Streuobstwiesen bei Gomaringen.

Um 13:30 Uhr startete unsere Wanderung bei der Kulturhalle in Gomaringen. Gomaringen liegt wie auch Ofterdingen im schwäbischen Streuobstparadies. Hierbei handelt es sich um eine Kulturlandschaft, die durch die Bewirtschaftung von Menschen entstanden ist. Normalerweise wäre hier sonst Wald. Ab dem 19. Jahrhundert wurden hauptsächlich Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen gepflanzt, die gut zum Klima der Region passen.

Treffpunkt am Wanderparkplatz.

Taubenkirsche in voller Blüte – im Hintergrund.

Zuerst gingen wir am Ortstrand entlang, dann bogen wir auf einen Feldweg ein und waren mittendrin im Streuobstparadies mit seinen blühenden Obstbäumen. Die Hochzeitswiese war an der Beschilderung an den Bäumen gut zu erkennen. Im März 2014 wurde sie vom Obst- und Gartenbauverein wieder reaktiviert. Seit dieser Zeit können Brautpaare hier einen Obst- oder Nussbaum pflanzen. Nun ging es leicht bergauf, bevor wir auf einem schmalen Wanderweg in den Wald einbogen. Wir folgten ein Stück dem Erdmannsbach und kamen später am Buchbach vorbei. Das Wetter hielt und die Sonne schien durch das frische Grün der Laubbäume. Am Wegrand sahen wir die ersten Maiglöckchen, die Blätter des Waldmeisters, die dicken Blätter des Bärlauchs. Auf guten Forstwegen ging es weiter, bis wir auf die Verbindungsstraße von Gomaringen nach Bronnweiler kamen. Auf der Gegenüberliegenden Straßenseite befand sich früher eine Schleifmühle. Schleifmühlen dienten zum Sägen und Schleifen von Natursteinen, wodurch z. B. Werkstoffe erstellt und Werkzeuge geschliffen wurden. Heute steht hier nur noch ein Wohnhaus. Früher befand sich hier auch die Trasse einer privaten Bahnlinie, die „Someschell“. Vom Samenhandelsdorf Gönningen führte die 16,5 km lange Strecke über Gomaringen nach Reutlingen. Von dort aus ging die Ware weiter in die ganze Welt. Statt der Eisenbahnschienen gibt es jetzt einen Radweg. Nach dieser geschichtlichen Einlage machten wir uns wieder auf den Weg. Am Waldrand blühten die Traubenkirschen, im Volksmund „Maien“ genannt.

An der Grillstelle mit Blick auf Gomaringen.

Und noch einmal bewunderten wir blühende Obstbäume, bevor wir beim Schützenhaus ankamen. Mit Salaten, Fleisch und Würsten vom offenen Feuer wurden wir reichlich bewirtet. Nach erholsamer Rast genossen wir den schönen Blick auf Gomaringen, bevor wir zurück zum Parkplatz gingen.

Es war wieder einmal eine abwechslungsreiche und informative Wanderung in guter Gesellschaft gewesen. 23 Wanderer waren dabei. Vielen Dank an den Wanderführer Günter Müller. CL

Von Lauffen durchs Felsenmeer am 22.03.26

Durch Buchenwälder und Felsbrocken.

Am Sonntag starteten 20 Teilnehmer(innen) vom Parkplatz in Albstadt-Laufen um 13.30 Uhr die Wanderung durch das Felsenmeer hoch nach Burgfelden.Von dort ging es zu dem herrlichen Aussichtspunkt Böllat und wieder zurück nach Burgfelden. Wer wollte konnte auf der Terrasse des Bergcafè eine Tasse Kaffee in der Sonne genießen.Weiter

Beeindruckende Felsen.

ging es über einen bewaldeten Grat zuerst hinunter und dann steil hinauf zurBurgruine Schalksburg mit einem Aussichtsturm. Von dort erfolgte der Abstieg zum Parkplatz in Laufen.Beeindruckend waren die Felsformationen im Felsenmeer.

Die oft unscheinbaren Leberblümchen in Blüte.

Am Wegesrand wunderschön Buschwindröschen, Waldrebe, Huflattich, Lungenkraut und blaue Leberblumen.Genießen konnte man vom Böllat den Ausblick auf den Gräbelesberg aufs Hörnle und den Lochenstein sowie den Plettenberg mit seinem markanten Turm.Gutes Wanderwetter herrschte am vergangenen Sonntag als 20 Wanderer/innen am Parkplatz in Albstadt-Laufen die Wanderung durch das Felsenmeer hinauf nach Burgfelden antraten. Über Burgfelden weiter zum herrlichen Aussichtspunkt Böllat und wieder zurück. Wer wollte konnte auf der Terasse des Bergcafés ein Tasse Kaffee in der Sonne genießen. Über einen bewaldeten Grat führte der Weg erst bergab um dann steil bergauf zur Schalksburg zu führen. Von der Schalksburg aus führte der Rückweg zum Parkplatz Laufen. ge