Über ogredakteur1ofterdingen

Ich bin in Ofterdingen bis zu meinem 20. Lebensjahr aufgewachsen. Danach bin aus befuflichen Gründen in Calmbach/Schwarzw. und fast 40 Jahre im Schwäbischen Wald beschäftigt gewesen. 2011 bin ich nach Ofterdingen zurückgekommen wo ich seit 1957 Mitglied der Ortsgruppe bin uns seit 2 Jahren aktiv mitarbeite.

Hauptversammlung 2026 der Ortsgruppe Ofterdingen im Schwäb. Albverein

Pünktlich um 19:30 Uhr konnte der 1. Vorsitzende Manfred Lutz die Versammlung, die von erfreulichen 29 Personen besucht war, eröffnen.

Gut besuchte Hauptversammlung 2026

Der Vorstand konnte in seinem Bericht vermelden, dass die Mitgliederzahl konstant geblieben ist. Es gab Neueintritte und einen Todesfall. Für unser langjähriges Mitglied Franz Heuberger erhob sich die Versammlung zum Gedenken. Der Vorstand bedankte sich bei allen, die aktiv im Verein in verschiedenen Funktionen mitarbeiten für die gute Zusammenarbeit. Nicht vergessen waren auch die vielen Kuchenspenderinnen des vergangenen Jahres.

Die Schriftführerin Carmen Leipp berichtete von den abgehaltenen 3 Ausschußsitzungen, und der Kassier Thomas Zenker stellte in seinem Bericht fest, dass die Kasse zum 31.12. lediglich 12,- € weniger als im Vorjahr enthält. Anschließend konnten die Kassenprüfer der Kasse eine solide und übersichtliche Kassenführung bestätigen.

Der Wanderwart Fritz Mehl berichtete, dass alle geplanten Wanderungen durchgeführt werden konnten.

Die Entlastung der Vorstandschaft wurde durch BM Wagner vorgeschlagen, und von der Versammlung einstimmig erteilt.

Der erste Vorsitzende Manfred Lutz bedankt sich bei Hermann Birkenmeier für die langjährige Arbeit für den Verein.

Nachdem Hermann Birkenmeier nach langjähriger Tägtigkeit als Vorstand und 2. Vorstand sein Amt zurückgab waren Neuwahlen notwendig. Gewählt wurde der 2. Vorstand, der Kassier, der Wegwart und  2 Beisitzern*innen. Als Wahlleiter fungierte BM Wagner. Gewählt zur 2. Vorsitzenden wurden Sonja Luz, der Kassier blieb Thomas Zenker, zum Wegwart wurde Karl-Heinz Leipp und die beiden Beisitzer*innen wurden mit Heiderose Wendel und Paul Holz alle einstimmig gewählt.

Das Versper wird serviert und alle greifen zu.

Der Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ wurde mit einem kleinen Versper und Getränken ausgefüllt, das an den Tischen serviert wurde.

Anschließende erläuterte Fritz Mehl den Wanderplan 2026 und konnte mitteilen, dass für die Markungswanderung Herr Hans-Dieter Wagner gewonnen werden konnte.

Zum Abschluß trug Hermann Birkenmaier ein Gebet von Theresa v. Avila vor, das Gott bat im Alter weise zu werden, um zu erkennen, dass man nicht die oder der Wichtigste sei.

 

Dreikönigswanderung zur Nagelshütte

Winterlandschaft mit Blick auf die Albberge

Nach Schneefall am Morgen und bei Minusgraden war unsere fast schon traditionelle Wanderung zur Nagelshütte am Dreikönigstag sehr winterlich – und mit teilweisem Sonnenschein super schön.

An der Nagelshütte angekommen.

Mit leicht geänderter Streckenführung über einen Feldweg in den verschneiten Wald sind wir, vorbei an der großen Tanne im Büchle und den neu gestalteten Holzfiguren am Büchlesweg, nach ca. 75 Minuten am Lagerfeuer angekommen.

Dort waren die über 50 Teilnehmer begeistert und ließen sich beim Grillen die Roten Würste

Das Grillen der Roten erfreute sich großen Zuspruchs.

und das Apfelbrot sowie Glühwein und Punsch, von der Familie Birkenmaier in bewährter Manier bereitgestellt, sehr gerne schmecken. Auch im nächsten Jahr wird der Albverein diese beliebte Jahresanfangswanderung wieder anbieten.

Spieleabend und Unterhaltung in netter Gesellschaft.

Die Ortsgruppe des schwäbischen Albvereins bietet ab November 2025 einen monatlichen Spieleabend an. Gespielt werden Gesellschaftsspiele und Kartenspiele. Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden.
Treffpunkt: Schützenhaus Ofterdingen, Mössingerstr. 21, (hinter dem Sportheim).
Wann: Jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr.
Wer: Alle die gerne spielen oder auch einfach dabei sein möchten.
Der erste Termin ist der 13. November. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.    Wer abgeholt werden möchte meldet sich bei Fritz Mehl. Tel. 07473/21451.

Wanderung im Donautal am 14.09.25

Am 14.September machte sich 16 Wanderer zu einer Runde um den fürstlichen Park Inzigkofen auf. Zunächst bei etwas leichtem Regen klarte das Wetter jedoch wenig später auf. Die Wanderung führte uns zum Amalienfelsen, der einen schönen Ausblick auf die Donau mit der Hängebrücke bietet. Dann überquerten wir die Donau und stiegen zur Eremitage mit der Meinradskapelle auf. Weiter ging es über die Bahnbrücke zum „Gespaltenen Fels“, zum „Erratischen Block“ und bis zur Ruine „Gebrochen Gutenstein“. Von dort aus der Abstieg zurück in der fürstlichen Park zu den Inzigkofener Grotten mit dem Felsentor. Dann zurück übers Känzle und der imposanten Teufelsbrücke zum Ausgangspunkt unserer Runde. Zum Abschluss kehrten wir im Parkstüble Inzigkofen ein.

Durch die schon herbstliche Lindenalle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Hängebrücke an andere Ufer der Donau.

Blick zum gebrochenen Fels über der Donau.

Die Teufelsbrücke.

Die Wandergruppe in der Grotte bei Inzighofen.

Firstwaldwanderung am 23.03.

Was das Wetter betraf sah es schlecht aus für unsere Firstwaldwanderung am vergangenen Sonntag.

Am Ausgangspunkt prasselte der Regen auf die 14 köpfige Wandergruppe, doch wunderbareirweise war nach wenigen Wandermetern das Ganze schon vorbei. Der Einstieg in die Wanderung führte steil bergan auf teilweise glitschichem Untergrund.

Auf der Ebene des Firstbergs bei den Gebäuden der Bodenseewasserversorgung und am Schloßbuckel auf dem die Burg First aus dem 12. Jahrh. stand boten sich herrliche Ausblicke auf die gegenüber liegenden Albberge Bol- Filsen- Farren- und Roßberg und die Orte Öschingen und Talheim. Ganz klein schaute sogar die Salmendinger Kapelle über die Waldgipfel in der Ferne. Durch schöne Buchen-Eichenwälder führte der Weg weiter zur „Dicken Eiche“ einem verschwundenen ca. 700 jährigen Traubeneichen-Koloss, der im 19. Jahrh. bei einem Gewitter zusammenbrach, und von dem heute nichts mehr als ein kleines Holzstück an der Infotafel übrig ist.

Auf dem Rückweg durchs Nehrener Kirschenfeld

Weiter über das schmale Jägerwegle hinaus an den Nordrand des Waldes, wo entlang des Weges, die Bäume des Jahres der letzten 30 Jahre zu sehen sind. Einige mussten neu gepflanzt werden andere haben sich gut entwickelt. Die Bestimmung ohne Laub ist anspruchsvoll, doch helfen die Hinweisschilder auch dem Unkundigen die Baumarten zu erkennen. Nach einer Einkehr führte der Weg durch das Nehrener Kirschenfeld zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die Wanderung wurde von Carmen Leipp gekonnt geführt und sehr gut vorbereitet.

 

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Mit einer Schäferin über die Ostalb

Am vergangenen Donnerstag fand der angekündigte Vortrag von Gerhard Freitag im Festsaal der Zehntscheuer statt. Erfreulich viele Zuhörer sind gekommen um sich den Vortrag mit Bildern und Videosequenzen anzusehen.

Gerhard Freitag, gebürtig von der Ostalb bereitete das Thema der Wanderschäferei auf der Alb unterhaltsam und informativ auf. Besonders seine von starkem Lokalkolorit geprägte Sprache unterstrich die Originalität des Vortrags.

Die Vorstellung der Schäferin, die in der 4. Generation das Schäferhadwerk ausübt beeindruckte, durch ihr Können im Handwerk, aber auch durch ihre Vita, die sie vom Abitur, über Auslandaufhalte in Neuseeland und Australien, wieder zurück auf die Ostalb führte um das Schäferhandwerk zu lernen und mit der Meisterprüfung abzuschließen. Besonders wurden die landschaftspflegerischen Aspekte der Schäferei gezeigt, ohne die es keine der albtypischen Wachholderheiden gäbe. Aber auch von der noch so romantischen und wichtigen Aufgabe der Schäferei sind die wirtschaftlichen Zwänge nicht ohne Folge. So kann aus der Wolle, die nicht verkäuflich ist kein Ertrag mehr generiert werden. In früheren Zeiten war die Wolle das Standbein der Schäferei. Aber auch das Fleisch der Schafe, außer der Lämmer, hat fast keinen Markt. Die wirtschaftliche Lage führt deshalb zu immer mehr Betriebsaufgaben in der Schäferei. Wie dieses Dilemma gelöst werden könnte ist bis dato nicht bekannt, und wäre sicherlich eine Aufgabe der sich die Politik stellen müsste. Für Essen und Trinke hat unser bewährtes Team in der Pause des Vortrags besten gesorgt, und viele Begegnungen und Gespräche haben den Abend abgerundet. wg

Wanderung bei Onstmettingen und Besuch des Uhren- und Waagenmuseums

Winterlandschaft auf der Alb.

In ungewohnt herrlicher Winterlandschaft, wanderten 23 Ofterdinger Albvereinler in der Gegend um Onstmettingen.

Auf verschneiten Wegen

Eine Winterlandschaft wie im Bilderbuch mit entsprechend tollem Wetter machte die Wanderung zu einem Vergnügen.

Einer ist immer der Letzte.

Viel zu schnell war Onstmettingen über verschneite Wege erreicht und führte die Gruppe ins örtliche Museum, wo der Museumsführer Fritz Brenner die Gruppe bereits erwartete.

Im Museum, einem ehemaligen Kirchenbau aus dem Jahre 940 n.Chr., gab der Museumsführer einen historischen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der Waagen und Uhrenindustrie in der dortigen Region. Initiator dieser Entwicklung war der bedeutende württembergische Theologe Phillip-Matthäus Hahn, zusammen mit dem gleichaltrigen Philipp Gottfried Schaudt, dem späteren Schulmeister und Mechanikus bauten und verbesserten beide sowohl Waagen als auch Uhren. Diesen beiden Männern und ihren Arbeiten ist das Museum gewidmet.

Die interessante Führung verging viel zu schnell und die ganze Gruppe war beeindruckt vom Gesehenen und Gehörten. Zum Abschluss des Nachmittags führte die Wanderführerin in die Gaststätte „Stich“, wo Essen und Trinken allen willkommen war. Nachdem alle gestärkt und aufgewärmt waren, war die Rückfahrt ins schneefrei grüne Ofterdingen schnell erledigt.  SL