Unsere Wanderung durch den herbstlichen schwäb. Wald am vergangenen Sonntag war besonders von herbstlich kühlem, und leicht regnerischen Wetter geprägt. Für die 16 Wanderer war die Strecke doch alles andere als ein Spaziergang. Die Klingen des oberen Keupers mit ihrem Auf und Ab strapazierten die Beinmuskeln doch erheblich.
Trotzdem war die Wanderung ein Erlebnis für alle. Die Wälder des ehemaligen Forstreviers des Wanderführers zeigten sich noch nicht ganz herbstlich, doch waren die gemischten Wälder aus Laub- und Nadelhölzern sehr beeindruckend.
Besonders die über 50 m hohen Douglasien mit ihren mächtigen Stämmen sorgten immer wieder für Staunen. Die Strecke führte in Teilen über den Georg-Fahrbach-Weg, ein sehr bekannter Fernwanderweg des Albvereins, aber auch über mehr oder weniger raue schmale Waldpfade. Auf der Wanderung gab es immer wieder Erklärungen zur Landschaft, zum Wald, zu besonderen Naturschutzgebieten.
und zu besonderen ehemaligen Nutzungsformen im Waldgebiet wie Stubensandbrüchen etc. Ein besonderer Punkt war die Forstdienststelle Warthof mit ihrer alten Burgruine aus dem 12. Jahrh. und der Geschichte bis zur Gegenwart, wo der Wanderführer mit seiner Familie 38 Jahre gelebt hat.
Nochmals musste ein Tal überquert werden, bevor uns ein steiler Anstieg nach Nassach in den Löwen, der bekannt ist durch große Portionen bei moderaten Preisen, zur mittäglichen Rast brachte. Das reichliche Essen dort füllte die leeren Energieressourcen der Wanderer wieder. Danach war der Rückmarsch zum Ausgangspunkt zum steinernen Kanapee leichter zu bewältigen, doch verlangte auch dieser Abschnitt nochmals einiges an Muskelkraft, bevor alle froh am Parkplatz ankamen. wg




