Bergtour zur Hanauer Hütte am 17.-19.07.

Dieses Jahr war unser Ziel die Hanauer Hütte im Parzinnengebirge, das zu den Lechtaler Alpen in Österreich gehört. Die Hütte liegt auf 1922 m. Sie ist eingebettet in Almwiesen und Latschen. Der gut zu bewältigende Anstieg hoch zur Hütte führte durch lichten Bergwald, Almwiesen und blühende Alpenrosen.

Zufrieden an der Hütte angekommen.

Aufstieg zur Dremelscharte

Da wir schon am frühen Nachmittag unser Tagesziel erreicht hatten, konnten wir sogar noch eine kleine Wanderung in die nähere Umgebung der Hütte machen.  Am zweiten Tag führten uns die Wanderführer zur westlichen Dremelscharte auf 2434 m, danach hinunter zum Steinsee auf 2222 m und weiter zur Steinseehütte auf 2061 m. Nach einer kleinen Stärkung in der heimeligen Hütte führte der Weg wieder bergan über die östliche Dremelscharte 2470 m zurück zur Hanauer Hütte. Anspruchsvolle An- und Abstiege, teilweise mit Stahlseilen gesichert, forderten Konzentration und Trittsicherheit.Unsere Wandergruppe bestand aus 7 Männern und 3 Frauen und harmonierte bestens. Abends war Gelegenheit für ausführliche Gespräche. Entgegen aller Wetterprognosen hatten wir stabiles, sonniges Wanderwetter. Nur beim Abstieg am letzten Tag streifte uns der Regen. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Wir kamen gut gelaunt und zufrieden wieder zu Hause an. CL

Viel Spaß und gute Laune bei der Streuobst-Radtour

Schon am Treffpunkt wurde der Schatten gesucht.

Trotz der sommerlich warmen Temperaturen um die 30 Grad Celsius ließen es sich 14 Radbegeisterte nicht nehmen, an der Streuobst-Radtour des Ofterdinger Albvereins teilzunehmen. Standen doch 42 km Gesamtfahrstrecke und 560 Höhenmeter auf dem Plan.
Durch den Rammert auf die Dusslinger Höhe und vorbei am Golfplatz Kressbach ging es ins Ehrenbachtal. Dann hinauf nach Wankheim. Eine dort und auch später angebotene Abkürzung der Strecke wurde von allen Teilnehmenden unisono ablehnt. So ging es über Jettenburg, Mähringen und Ohmenhausen nach Gomaringen.
Sehr zum Leidwesen einiger Teilnehmenden fuhr der Routenleiter mangels Kenntnis der Existenz einer leckeren Eisdiele in Gomaringen einfach an dieser vorbei. Sorry !!!
Nach einem Abstecher ins Gomaringer Streuobstgebiet fand die dreieinhalbstündige Tour ihren gemütlichen Abschluß im Nehrener Sportheim. Einige Teilnehmer freuten sich bei der Heimfahrt nach Ofterdingen schon auf ein abendliches Relaxen im kühlen Schatten des eigenen Gartens.
Die nächste Tour ist schon in Planung. Und da gibt es auf jeden Fall einen Zwischenstopp in einem Eiscafe – versprochen !!

Premiumwanderweg „Donauversinkung“ bei Immendingen mit Führung.

Aufmerksame Zuhörer

Bei sonnigem und nicht zu heißem Wetter trafen sich 16 motivierte und gut gelaunte Wanderer zur Fahrt nach Immendingen. Unsere Tour begann mit einer Führung an der Donauversinkung. Die Mitarbeiterin vom Tourismus Tuttlingen erklärte uns informativ und mit Witz die Geologie und Besonderheiten.

Das Flußbett wird trocken.

Blick auf den Kratersee.

Wir erfuhren z. B., dass es seit dem 19. Jahrhundert Streitigkeiten um das Wasser der Donau (z. B.  wegen der Wasserkraftwerke) gegeben hat. Am Wanderweg entlang des Ufers konnten wir sehen, dass das Wasser immer weniger wird, weil es über Versinkungslöcher in den Karst nach unten versinkt. Dabei überschreitet es unterirdisch die Wasserscheide und kommt dann am Aachtopf als Rheinzufluss wieder zutage. Nur im Frühling (Schneeschmelze) und bei Hochwasser gibt es genügend Wasser, das dann ins Schwarze Meer mündet. Nach der Führung gingen wir im trockenen Flussbett weiter bis zum Ausstieg am Viadukt.  Dann wanderten wir auf gut ausgeschilderten Wegen stetig bergauf. Mit Sicht auf die Alpen machten wir eine gemütliche Vesperpause. Weiter ging es Richtung Höwenegg. Als Überraschung gab es unterwegs an der Dachsmühle Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis, wo man sich über unseren kleinen Überfall sehr gefreut hat. Das nächste Highlight war der ehemalige Basaltkegel Höwenegg. Nach dem Basaltabbau, der 1979 endete, bildete sich mit Grund- und Regenwasser der Kratersee. Über sonnige und schattige Wege, insgesamt 13 km, ging es nach einem gelungenen Tag nach Hause. KHL